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Durch die Woltersdorfer Schleuse wird die Berliner Wasserstraße mit den Rüdersdorfer Gewässern verbunden. Das erste Stauwerk wurde 1559 errichtet.

1640 entstand die erste Kammerschleuse. Besonders für den Transport des Rüdersdorfer Kalksteins war die Schleuse von großer Bedeutung. Um das Jahr 1850 passierten jährlich etwa 15.000 bis 16.000 Schiffe die Woltersdorfer Schleuse und transportierten bis zu 216.000 Kubikmeter Kalkstein.

Die neue Schleusenanlage wurde 1882 fertiggestellt und 1893 verlängert.

Bis 1959 bestand die Straßenbrücke aus einer zweiteiligen Klappkonstruktion mit mechanischem Hubantrieb und vorgelagerter Fußgängerbrücke. Anschließend wurde die Holzbrücke durch eine einfache Klappbrücke mit hydraulischem Antrieb und eine Fußgängerbrücke aus Stahl ersetzt.

Von der erhöhten Fußgängerbrücke lassen sich heute die Schleusungen der Boote beobachten, während bei geöffneter Klappbrücke der Straßenverkehr wartet.

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