Um das Jahr 1240 besiedelten Bauern die kleine Anhöhe, die auch heute noch den Ortskern von Woltersdorf bildet. 1555 entstand die erste Kirche im Ort.
Im 19. Jahrhundert dehnten sich die Ortschaften rund um das nahe gelegene Berlin beständig aus – in Woltersdorf hatten viele Berliner Familien auch Wochenendhäuser. Diese besondere Kulisse aus Landschaft und Seen diente unter anderem als Drehort für Joe Mays Zweiteiler „Das indische Grabmal“ von 1921, zu dem auch „Der Tiger von Eschnapur“ gehört.
1857 wurde die im neugotischen Stil erbaute Kirche St. Michael eingeweiht. Der im zweiten Weltkrieg stark zerstörte Kirchenbau wurde in den Jahrzehnten danach schrittweise saniert. Das Altarkreuz stammt aus dem Benediktinerkloster Maria Laach. Auf dem Friedhof befindet sich das Grab des als Fidus bekannten Malers Hugo Höppner, der von 1907 bis zu seinem Tod 1948 in Woltersdorf lebte.
St. Michael Kirche Woltersdorf
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Rudolf-Breitscheid-Straße 27
15569 Woltersdorf














