• Theater / Tanz / Kabarett

19:00: Stückeinführung im Foyer

Drei Morde, ein Fluch – und die Frage, was Gerechtigkeit heute bedeutet: Mit »Orestie« in der Fassung von Robert Icke bringt das Theater Vorpommern einen antiken Stoff auf die Bühne, der beklemmend gegenwärtig wirkt. Erzählt wird von einer Familie in einer Spirale aus Gewalt, Rache und Vergeltung. 
Agamemnon opfert seine Tochter Iphigenie, um den Krieg zu gewinnen. Klytämnestra rächt daraufhin ihr Kind und tötet ihren Mann. Von seiner Schwester angetrieben, erschlägt Orest seine Mutter. Erst Athene durchbricht den Kreislauf der Gewalt mit einer demokratischen Entscheidung. 
Eingebettet in eine Gerichtsverhandlung stellt der Abend die grundlegenden Fragen unserer Zivilisation neu: Was unterscheidet Rache von Recht? Wo beginnt Gesellschaft – und woran zerbricht sie?

„Torsten Fischer gelingt mit Judith Rosmair als Stargast eine leichthändig kluge Inszenierung“ FAZ

„Mit der Neubearbeitung von Robert Icke scheint die „Orestie“plötzlich auch unsere jüngste Geschichte zu erzählen, so verschlägt dieser Abend einem den Atem.“ Theater der Zeit

Von Aischylos in einer Neufassung von Robert Icke
Deutsch von Ulrike Syha
Inszenierung: Torsten Fischer
Bühne: Herbert Schäfer
Kostüme: Vasilis Triantafillopoulos
Dramaturgie: Nadja Hess
Mit: Hannes Rittig, Judith Rosmair, Jakob Schleert, Paula Dieckmann, Annika Gräslund, Gabriele Völsch, Markus Voigt, Jan Bernhardt, Christiane Schoon
Theater Vorpommern in Koproduktion mit dem Kleist Forum

Eine Veranstaltung der Kleist-Festtage 2026.

Preisinformationen

Erwachsene: 25 € Ermäßigt: 12,50 € Theatercard gilt. Familienticket erhältlich.

Ansprechpartner:in

Kleist Forum
Platz der Einheit 1
15230 Frankfurt (Oder)

Lizenz (Stammdaten)

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