„Die Alte im Bruch“

In 66 Tagen

Auf einen Blick

Sie ging so lautlos, so still, wie sie ihr Leben gelebt hatte, unweit vom Fluss, der alle Jahrzehnte über die Ufer ging und ihren Hof umspülte. Es gab Zeiten, da konnte sie den Rap aus dem Küchenfenster, mit einen Milcheimer fangen. Aber das war, als sie noch jung und nicht blind war. Mit dem Gehen ihres Augenlichts wurde sie sehend. Und sie schaute den Fluss hinauf und hinab, sah ihn sich durch die Jahrhunderte winden, mit dem Fluss kommende und gehende Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und Zeiten. Sie fühlte die Enge der kriegerischen Jahre und die Enge greifender Kolchosen, die ihr Stückchen Land, was sie von ihren Eltern geerbt hatte, vereinnahmten und bewirtschafteten mit Gemüse, was sie nicht mochte. Als sie, starb die Alte im Bruch, da war sie nicht allein. Ruth hielt ihr die Hand und feuchtete ihre Lippen, so wie sie sie schon viele Jahre versorgte, mit Lebensmitteln, richtigen und falschen Neuigkeiten aus der Gegend und der Welt.

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„Die Alte im Bruch“
Theater Frankfurt/Theater im Schuppen e.V.
Sophienstraße 1
15230 Frankfurt (Oder)

Tel.: +49 (0)33564957
E-Mail:
Webseite: theater-ff.de

Kontakt

Chrisitna Hohmuth
Sophienstraße 1
15230 Frankfurt (Oder)

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Webseite: http//www.theater-ff.de

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